Highland Folk Museum, Newtonmore

Hier möchte ich einen kleinen Einblick in das Highland Folk Museum in Newtonmore, westlich im Cairngorms National Park geben. Auf unserer Tour um und durch die Cairngorms in den schottischen Highlands, wollten wir auch das Highland Folk Museum besuchen. Ich hatte ein bißchen im Internet unsere geplante Route recherchiert und da fand ich es. Und es hat sich so sehr für uns gelohnt.

DSC_0036
Dorf um 1700, Highland Folk Museum

Ersteinmal, und das finde ich wieder mal fantastisch, ist der Eintritt frei. Man kann eine Spende hinterlassen, was ich sehr schön finde. So kann ich immer den Betrag hinterlassen, den unser Budget her gibt. Auch finde ich es wunderbar, das sich dann auch Menschen ohne großes Einkommen solche Besuche leisten können. Immerhin geht es hier um schottische Geschichte.

Das Museum ist ein Freilichtmuseum. Man kann Häuser und Bauten in der Zeit von  1700-1960 finden. Teilweise dort gebaut, teilweise auch an einem anderen Ort abgebaut, um es dort wieder aufzustellen. Da ich ein absoluter Fan der Geschichte Schottlands in der Zeit vor der angeblichen Zivilisation bin, war es für mich ein absolutes Highlight. Und meinen Sohn hat es auch gepackt. Er war hingerissen von den alten Hütten aus dem 18. Jahrhundert. Den Aufbau, die mit verschiedenen Materialien bedeckten Dächer, die Feuerstellen jeweils mittig im Haus und alles ganz schlicht und einfach

DSC_0020
Mit Heide bedecktes Haus im Highland Folk Museum
DSC_0021
Mit Reet bedecktes Haus im Highland Folk Museum

Innerhalb dieses kleinen Dorfes fand man sich unter Menschen wieder, die wie aus dieser alten Welt aussahen. Museumsmitarbeiter erzählen über das Leben von damals, erklären alles, was dort zu finden sind. Es laufen Enten und Gänse umher und man bekommt einen kleinen Eindruck, wie es gewesen sein muß. In den Zeiten ohne Strom und fließend Wasser. Es sieht alles sehr romantisch und schön aus, was sicherlich nicht der Realität entsprach. Als wir in den Häusern waren, bekamen wir aber eine Ahnung davon, wie es wirklich gewesen sein muß. Das Feuer brannte in der Mitte des einen Raumes, der meist das gesamte Haus darstellte, und es qualmte und die Luft war nicht so frisch. Es muß an allen Ecken und Enden gezogen haben. Die Tiere waren im Winter mit im Haus, auch damit es ein bißchen wärmer war. Es gab nicht immer für jeden ein Bett. Manche schliefen einfach auf Lagern aus Heidekraut. Außerdem waren die Häuser wegen Mangels an Fenstern sehr dunkel. Mein Sohn jedoch kam aus dem Staunen gar nicht wieder raus. So, genau so, wollte er gerne leben. Da muß ich dann nochmal drüber nachdenken 🙂

DSC_0016
Feuerstelle im Inneren eines Hauses, Highland Folk Museum
DSC_0017
Bett für 4 im Highland Folk Museum
DSC_0037
Blick über den Dorfplatz, Highland Folk Museum

Unter den Fans von „Outlander“ sei noch gesagt, es ist die Kulisse von Zweien im Film vorkommenden Orten.

Wer nochmal genauer stöbern möchte, hier der link für die Webseite:

https://www.highlifehighland.com/highlandfolkmuseum/

Es gab natürlich noch so viel mehr zu sehen. Unser Augenmerk und die größte Begeisterung erntete jedoch dieses alte Dorf. Der nächste Besuch wird folgen und dann kommt die Erweiterung des Berichts.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s